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Wieso hören Kinder mit dem Sport auf?

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Laut der National Alliance for Youth Sports hören 70 Prozent der Kinder bis zum Alter von 13 Jahren mit dem organisierten Sport auf. Die Gründe dafür können verschieden sein. Wichtig ist es offen mit seinem Kind zu reden, um herauszufinden was der Grund dafür ist, um danach gemeinsam an Lösungen arbeiten zu können.

 

Um zu vermeiden, dass es überhaupt dazu kommt, haben wir die häufigsten Gründe aufgelistet und gleichzeitig auch Tipps integriert, um zu umgehen, dass Ihr Kind aus diesen Gründen mit dem Sport aufhören möchte.

 
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Es macht keinen Spaß mehr

 

Einer Studie der George Washington University aus dem Jahr 2014 nach ist Spaß der Nummer-1 Grund für Kinder Sport auszuüben. Gewinnen war lediglich an Stelle 48 und genauso war das Spielen von Turnieren auf Platz 63.

Was bedeutet das in der Praxis? Wenn der Spaß verloren geht, wird auch das Kind spätestens in der Pubertät mit der Sportart aufhören. Wenn das passieren sollte, versuchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind an Ideen zu arbeiten den Spaß am Spiel wieder zu finden.

 

 
 

Zu wenig Selbstständigkeit

 

Oft kann es passieren, dass im Laufe der Zeit Sport und Training mit zu viel Kontrolle und Kritik verbunden wird. Dem Kind fehlt dadurch das Gefühl des Eigentums der Erfahrungen und seiner Leistungen. Stellen Sie sich vor Ihr Chef würde Ihnen andauernd über die Schulter schauen und sie ständig kritisieren oder Ihnen jeden Schritt ansagen.

Kinder sollten auf Ihre eigenen Leistungen stolz sein können und sich auch selbst entfalten können.

Schreiben Sie Ihrem Kind nicht vor, was seine Leidenschaft sein soll, sondern helfen Sie ihm sie selbst zu finden.

Nach Wettkämpfen oder Trainings, warten Sie ab bis Ihr Kind von selbst auf Sie zukommt und Ihnen von Erfolgen und Fehlern erzählt. Danach können Sie Ihrem Kind gratulieren oder gemeinsam Lösungswege finden um zukünftige Fehler zu vermeiden.

 
 
 

Das Kind spielt zu wenig

 

Vor allem in Mannschaftssportarten kann dieses Problem häufiger auftreten. Wenn ein Kind während eines Fußballspiels nur wenige Spielminuten bekommt und den Großteil der Zeit auf der Bank sitzt, wird es bald einmal den Spaß daran verlieren. Auch, wenn das eigene Team gewinnt, wird das Kind diesen Erfolg nicht feiern können, weil es nur wenig daran mitgewirkt hat. Eine Studie des Josephean Institute hat gezeigt, dass 90 Prozent der Kinder lieber verlieren würden als auf der Bank der Gewinnermannschaft zu sitzen.

Schützen Sie Ihr Kind deshalb vor Trainern, deren einziges Ziel es ist zu gewinnen. Je jünger das Kind, desto weniger sollte das überhaupt ein Ziel sein.

 
 

 

Angst vor Fehlern

 

Viele Kinder haben große Angst davor Fehler zu machen. Sie haben Angst angeschrien oder kritisiert zu werden oder, wie vorhin erwähnt, auf der Bank sitzen zu müssen. Für Kinder ist es auch im Sport sehr wichtig in einem Umfeld zu leben, in dem es okay ist Fehler zu machen. Schließlich ist Versagen ein wichtiger Teil der Entwicklung.

Bei diesem Teil können Sie Ihren Kindern große Unterstützung leisten. Loben Sie Ihr Kind, wenn es Fehler erkennt und daran arbeitet diese Fehler zu korrigieren. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass es in Ordnung ist (und auch sehr wichtig) Fehler zu machen. Lernen Sie Ihrem Kind, wie man am besten aus Niederlagen und Rückschlägen lernt.

 
 

 

Das Kind fühlt sich nicht respektiert

 

Das wichtigste für Kinder ist es respektiert und ermutigt zu werden. Das sollte bei der Wahl des Trainers auf jeden Fall berücksichtigt werden. Hören Sie Ihrem Kind aufmerksam zu und sind schenken Sie auch dem Verhalten Ihres Kindes viel Aufmerksamkeit, das gibt dem Kind das Gefühl gehört zu werden und kann außerdem dabei helfen zu erkennen, wenn ein Kind nicht mehr glücklich bei der Ausübung der Sportart ist.

 

 
 

Fazit

 

Natürlich ist jedes Kind verschieden und es lässt sich keine Lösung finden, die richtig für jedes Kind ist. Wie gerade schon gesagt, hören Sie Ihrem Kind zu, reden Sie offen mit ihm und üben Sie keinen Druck auf Ihr Kind aus. Mit diesen Ratschlägen sollte die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind mit dem Sport aufhört, deutlich sinken.

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