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Putt-Übung: Der 1-2-3 Drill

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Wie wir im letzten Blogbeitrag schon erklärt haben ist das Putten ein sehr wichtiger Teil des Golfsports, den man viel trainieren sollte. Man könnte natürlich argumentieren, dass man statt des Puttens auch sein langes Spiel trainieren könnte, sodass man den Golfball immer so nah zur Fahne bringt lange Putts gar nicht üben zu müssen. Doch bis man die Änderungen in seinem Golfschwung so durchgesetzt hat, dass man sie bei jedem Schlag fehlerfrei anwenden kann, vergeht eine sehr lange und anstrengende Zeit. Da ist es deutlich leichter und effektiver seine Puttkünste auszubauen und mehr daran zu arbeiten.

 

Im letzten Blogbeitrag haben wir Ihnen die Übung „Clock Drill“ vorgestellt. Mit dieser Übung können Sie kurze Putts mit unterschiedlichen Breaks üben.

 
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Heute erklären wir die Übung „1-2-3 Drill“. Sie ist eine gute Übung um seinen Rhythmus beim Putten zu finden. Egal, ob man das vor der Runde übt oder am Ende eines Trainingstags, die Übung wird Ihnen dabei helfen eine sichere und konsistente Puttbewegung zu bekommen. So werden Sie am Platz mehr Selbstvertrauen haben um mehr Birdies und niedrigere Ergebnisse zu erzielen.

 
 
 
 

Wie funktioniert der 1-2-3 Putting Drill?

 

Suchen Sie sich ein Loch am Übungsgrün, zu dem Sie einen möglichst geraden Putt haben. Nun messen Sie vom Loch aus drei verschiedene Entfernungen ab und markieren Sie mit Tees. Die Tees sollten dabei hintereinander auf der Linie sein und zusätzlich jeweils im selben Abstand zueinander stecken. Zum Beispiel im Abstand von einem, zwei und drei Metern zum Loch. Das sind gute Distanzen, um mit dieser Übung zu starten. Nach einigen erfolgreichen Durchgängen können Sie die Distanzen natürlich auch verlängern. Nun geht es darum je drei oder fünf Golfbälle zuerst vom kürzesten Tee zu putten. Lochen Sie alle drei oder fünf Putts dürfen Sie zum nächsten Tee nach hinten wechseln. Dort wiederholen Sie den Vorgang. Treffen Sie wieder mit allen Bällen, wechseln Sie zum letzten Tee. Geht der Ball einmal daneben, fangen Sie wieder von vorne an, also erneut vom ersten Tee.

 

Sie können die Übung natürlich auch abwandeln und zum Beispiel zwischen Entfernungen einbauen, also von 1.5 und 2.5 Metern zusätzlich putten. Oder sich mit ihrem/ihrer Trainingspartner/in messen, indem Sie die Übung beide versuchen und mitzählen wer von Ihnen die wenigsten Versuche beziehungsweise Anläufe braucht, um die Übung zu meistern.

 

Wenn Sie die Übung schon perfekt meistern können Sie als nächsten Schritt auch die Augen schließen. Sie richten sich zuerst aus und schließen dann die Augen und versuchen den Putt zu lochen. Diese Variation der Übung sollten Sie erst ausprobieren, wenn Sie schon sehr vertraut und sicher in Ihrer Puttbewegung sind und Ihren Rhythmus gefunden haben.

 
 
 
 

Die Übung soll Ihnen ein Gefühl für unterschiedliche Entfernungen geben und Sie den Rhythmus Ihrer Puttbewegung an die jeweiligen Distanzen anpassen können. Genau wie die Übung „Clock Drill“ soll die Übung außerdem ihr Selbstvertrauen aufbauen, damit Sie auch am Platz in Wettkampfsituationen nicht die Nerven verlieren.

Besonders beliebt ist diese Übung bei Golfern, die eine Trainingseinheit einschieben wollen, aber nicht viel Zeit haben. Es benötigt nicht viel Zeit die Übung aufzubauen und man kann sich zum Beispiel einen Timer auf 30 Minuten setzen und versuchen die Übung in dieser Zeit zu meistern.

 

Bei Putting Drills ist es besonders wichtig sie immer wieder zu wiederholen. Also sie jede Woche ungefähr an der gleichen Stelle aufzubauen und ein paar Durchgänge zu machen. So können Sie Ihre Fortschritte messen und Ihr Selbstvertrauen aufbauen.

 
 
 
 

Fazit

 

Bei Putting Drills ist es wichtig, dass Sie viele Drills ausprobieren und sich ein paar aussuchen, die Ihnen am besten weiterhelfen. In den nächsten Blogs werden wir noch einige andere Drills vorstellen, damit Sie die für Sie beste Wahl treffen können.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren!

 
 
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