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Tempokontroll-Drills – Teil 1

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Geschwindigkeitskontrolle ist beim Putten sehr wichtig. Nicht nur, um den Ball möglichst nah ans Loch zu bekommen, aber auch um dem Ball die Chance zu geben ins Loch zu gehen. Deshalb hört man die Aussage „ein zu kurz gelassener Putt hatte nie die Chance ins Loch zu gehen“ sehr oft. Denn solange der Ball nicht mindestens auf Loch-Höhe liegen bleibt, hat er nie die Chance gehabt zu fallen. Um daran zu arbeiten, gibt es diverse Übungen, die wir in diesem und dem nächsten Blog erklären werden.

Alignment Rod Putting Drill

 

Um die richtige Geschwindigkeit zu finden und vor allem auch um ein Gefühl dafür entwickeln zu können, kann vor allem diese Übung hilfreich sein. Vor allem für mittellange Putts ist der Alignment Rod Putting Drill geeignet. Auch viele PGA Tour Spieler verwenden diese Übung, um sich vor Turnieren an die verschiedenen Grüngeschwindigkeiten zu gewöhnen.

So funktioniert die Übung:

  • Legen Sie einen Ausrichtungsstab ungefähr 50 Zentimeter hinter das Loch.
  • Sie brauchen zehn Golfbälle. Nun suchen Sie sich einen sieben bis neun Meter Putt. Insgesamt sollten Sie 30 Putts aus drei verschiedenen Richtungen machen.
  • Nun versuchen Sie den Golfball so stark zu putten, dass er zumindest auf Loch-Höhe liegen bleibt, aber nicht hinter dem Richtungsstab zum Liegen kommt.
  • So funktioniert die Beurteilung:
    • Ball im Loch: 2 Punkte
    • Hinter dem Loch aber vor dem Stab: 1 Punkt
    • Hinter dem Stab: -1 Punkt
    • Weniger als 60 Zentimeter vor dem Loch: 0 Punkte
    • Mehr als 60 Zentimeter vor dem Loch: -1 Punkt

Das Ziel ist es bei 30 Putts mindestens 20 Punkte zu erzielen. Nach einigen Wiederholungen werden Sie Fortschritte bemerken. Wird die Übung zu einfach, können Sie den Score, den Sie erzielen wollen, erhöhen oder die Schwierigkeit des Putts anpassen.

 

Lag Putting Drill

 

Die meisten Golfer haben bei langen Putts als einziges Ziel den Ball einfach in die Nähe des Lochs zu putten. Wenige setzen sich dabei ein genaues Ziel, wie zum Beispiel den Ball genau 20 Zentimeter links vom Loch zum Liegen zu bekommen. Sie richten sich also nicht genau aus und konzentrieren sich nicht gut genug bevor sie den Ball Richtung Loch putten. Diese Einstellung hat zur Folge, dass sie öfter 1.5 bis 2.5 Meter Putts haben, als ihnen recht ist.

Um das zu verhindern können Sie den Lag Putting Drill üben. So werden Sie öfter kürzere zweite Putts haben.

So funktioniert der Drill:

  • Messen Sie zuerst Puttlängen am Grün ab, die nicht auf derselben Linie sind. Folgende Längen stecken Sie mit Tees ab: 3, 6, 9, 12 und 15 Meter vom Loch entfernt.
  • Putten Sie nun von jeder Entfernung einen Ball zum Loch, bis Sie alle fünf hintereinander in einen Radius von einem Meter vom Loch geputtet haben.
  • Bleibt ein Putt außerhalb einer Entfernung von einem Meter zum Liegen, müssen Sie von vorne beginnen.

 

Mit dieser Übung bekommen Sie schnell ein besseres Gefühl für verschiedene Längen und vor allem die Grüngeschwindigkeit der jeweiligen Golfplätze.

 

Ladder Drill

 

Auch dieser Drill soll Ihnen dabei helfen bei langen Putts besser und genauer zu werden. Die Übung arbeitet nach demselben Prinzip wie die gerade erklärten Drills.

So funktioniert der Ladder Drill:  

  • Stecken Sie sich Tees in den Boden. Das erste Tee in einer Entfernung von 3 Metern, das nächste bei 6 Metern, danach bei 9 Metern und das letzte bei 12 Metern. Nun stecken Sie gegenüberliegend nochmal Tees in den exakt gleichen Entfernungen, circa eine Putterlänge von der ersten Reihe der Tees entfernt, in den Boden, sodass sich eine Art Leiter bildet.
  • Nun versuchen Sie den ersten Putt in der Box zwischen 3 und 6 Metern zum Liegen zu bringen, danach in die zweite Box, dann in die letzte. Haben Sie alle drei Putts in die jeweilige Box geputtet, wiederholen Sie den Vorgang von der gegenüberliegenden Seite der Leiter. Nur, wenn Sie alle sechs Putts erfolgreich und ohne Fehler geputtet haben, ist die Übung erledigt.

Fazit

 

Mit diesen Übungen, sollten Sie schnell ein besseres Gefühl für unterschiedliche Distanzen und das erforderliche Tempo bekommen. Im nächsten Blogbeitrag werden wir Ihnen noch zwei weitere Übungen dazu vorstellen.

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